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Warum Bio?

Bio-Produkte werden heutzutage immer beliebter, denn immer mehr Menschen achten bewusst auf ihre Ernährung. Bio-Lebensmittel stammen aus ökologisch kontrolliertem Anbau. Sie dürfen weder gentechnisch veränderte Organismen enthalten noch mit synthetischen Pestiziden oder Kunstdünger (also chemisch-synthetischen Stickstoffverbindungen) behandelt worden sein. Zudem enthalten sie weniger Zusatzstoffe als viele andere Lebensmittel. Bei Tierprodukten sichert das Bio-Siegel zu, dass die Tiere artgerecht gehalten und nicht mit Wachstumshormonen und nur begrenzt mit Antibiotika behandelt werden.

Wir haben die zehn besten Gründe, die für Bio-Produkte sprechen, zusammengestellt.

 

1. BIO IST EIN GUTES GEFÜHL

Bei der heutigen Fülle an Lebensmitteln gerät man im Supermarkt leicht ins Grübeln: Wo wurde das Lebensmittel hergestellt? Stammt es aus der Region oder hat es bereits einen langen Transportweg hinter sich? Und welche Lebensmittel sind qualitativ wirklich hochwertig?

Zwar lösen sich durch die Wahl eines Bio-Produkts nicht alle diese Fragen in Rauch auf, doch zumindest einige. Denn Bio-Lebensmittel schmecken nicht nur lecker, sondern sind auch von guter Qualität. Zudem wird durch den Kauf von Bio-Produkten oft auch die eigene Region unterstützt, aus der viele der im Supermarkt angebotenen Produkte stammen. Somit hinterlässt der Kauf von Bio-Produkten immer ein gutes Gefühl, das die eingekauften Produkte gleich doppelt so gut schmecken lässt.

 

2. BIO GARANTIERT EIN VOLLES GESCHMACKSERLEBNIS

Bei Bio-Produkten ist der ursprüngliche Eigengeschmack der Lebensmittel noch viel stärker vorhanden, denn Geschmacksverstärker und künstliche Aromen sind verboten. Natürliche Aromen kommen nur in ganz wenigen Produkten vor. Stattdessen gibt es echte Früchte, reichlich Gewürze und naturreine ätherische Öle. Sie weisen außerdem einen höheren Trockensubstanzgehalt und eine verlängerte Reifezeit auf. Biolebensmittel enthalten also weniger Wasser und schmecken dadurch intensiver. Sie überzeugen weiterhin mit deutlich höheren Gehalten an ernährungsphysiologisch erwünschten Inhaltsstoffen wie mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen. Abgesehen davon weisen sie, verglichen mit konventioneller Ware, deutlich geringere bzw. gar keine Pestizid- und Schwermetallrückstände sowie niedrigere Nitratwerte auf.

 

3.BIO STEHT FÜR MEHR TIERWOHL

Generell gilt: Eine vegetarische oder vegane Ernährung ist die bevorzugte Lebensweise, wenn es ums Tierwohl geht. Wer tierische Produkte (in Maßen) konsumiert, sollte zumindest auf Bio-Produkte aus biologischer Landwirtschaft setzen. Hier gehört eine artgemäße Tierhaltung zu den Grundprinzipien dazu.

Scharren im Sand, Grasen auf der Weide – Biotiere dürfen das. Die Richtlinien schreiben eine artgerechte Haltung vor: Mehr Platz im Stall, genug Auslauf, kein Kraftfutterdoping, sondern ein zur Tierart passendes Ökofutter. Bei Krankheit geben Biobauern Homöopathie und Naturheilkunde Vorrang.

Und nicht zuletzt müssen Nutztiere als soziale Wesen in Gruppen gehalten werden. Auch hier bilden die freie Bewegungsmöglichkeit im Stall und im Auslauf, aber auch eine naturgemäße Gruppengröße eine wichtige Voraussetzung für tierisches Wohlbefinden. Die biologische Tierhaltung ist klar geregelt und garantiert mit ihren Vorgaben und dem Kontrollsystem grundsätzlich eine tiergerechtere Haltung.

 

4. BIO ZEIGT TRANSPARENZ

Nach ökologischen Richtlinien erzeugte Lebensmittel werden genau gekennzeichnet: Auf jedem Biolebensmittel müssen der Hinweis “aus biologischer Landwirtschaft”, die Codenummer der Bio-Kontrollstelle und das EU-Bio-Logo angeführt sein. Durch die vermerkte Kontrollnummer kann der Herstellungsprozess des Produktes genau nachvollzogen werden. Über die Kontrollnummer kann beispielsweise herausgefunden werden, von welchem Hof das gekaufte Produkt stammt.

Die Einhaltung aller Vorschriften wird mindestens einmal jährlich von staatlich anerkannten Kontrollstellen überprüft. Das Kontrollgremium untersucht, ob die Landwirte die vorgeschriebenen Richtlinien für Bio-Produkte einhalten. So wird sichergestellt, dass die Konsumenten beim Kauf eines Bio-Produktes auch tatsächlich ein qualitativ hochwertiges Lebensmittel erhalten.

Das Bio-Kontrollsystem ist damit eines der dichtesten und wirksamsten im Agrar-, Futter- und Lebensmittelbereich. Verstöße können mit Verwarnungen bis zur Aberkennung des Bio-Status geahndet werden.

 

5. BIO IST BESSER FÜR DIE UMWELT

Nicht nur in den Bio-Produkten steckt weniger Chemie, sondern ökologisch angebautes Getreide, Obst und Gemüse kommen auch auf dem Feld mit weniger synthetischen Pestiziden in Kontakt. Denn im ökologischen Anbau ist die Verwendung bestimmter Pflanzenschutzmittel verboten. Stattdessen werden zum Beispiel alte Obst-, Gemüse- und Getreidesorten angebaut, die widerstandsfähiger sind. Durch den Verzicht auf diese Pflanzenschutzmittel wird nicht nur das Lebensmittel, sondern auch die Umwelt geschont, was oft der Artenvielfalt bei Tieren und Pflanzen zugutekommt.

Um gesunde Pflanzen und zufriedenstellende Erträge zu garantieren, setzt man in der biologischen Landwirtschaft unter anderem verstärkt auf Erhaltung und Steigerung der Bodenfruchtbarkeit, vielseitigen Anbau verschiedener Kulturpflanzen (Fruchtfolge), Mist, Kompost und Gründüngung statt schnelllöslicher mineralischer Düngemittel, Kultivierung standortangepasster Arten und Sorten und die Wahl des optimalen Saat- und Erntezeitpunktes.

 

6. BIO VERZICHTET AUF GENTECHNIK

Der Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) ist im Ökolandbau verboten. Das gilt für Gensoja im Futtertrog ebenso wie für gentechnisch hergestelltes Lab in der Käserei oder GVO-Enzyme im Brötchenteig. In konventionellen Lebensmitteln müssen die drei letztgenannten GVO-Verwendungsmöglichkeiten nicht einmal gekennzeichnet werden.

Der Verzicht auf Gentechnik gilt übrigens nicht nur für die Herstellung von Obst und Gemüse, sondern auch für die Erzeugung von tierischen Lebensmitteln: Das Bio-Siegel auf tierischen Produkten gibt an, dass die Tiere nicht mit gentechnisch verändertem Futter versorgt worden sind.

 

7. BIO SETZT AUF NACHHALTIGKEIT UND SCHONT RESSOURCEN

Bei Bio-Lebensmitteln wird ein großer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Durch das umweltfreundliche Wirtschaften werden wichtige Ressourcen geschont und die natürliche Produktivität erhalten. Biobauern verbrauchen vor allem durch den Verzicht auf Kunstdünger ein Drittel weniger Energie für die gleiche Menge Nahrung als konventionelle Bauern. Durch die organische Düngung bauen ihre Wiesen und Äcker mehr Humus auf und binden so Kohlendioxid. Biologisch bewirtschafteter Boden ist zudem in der Regel humusreicher und kann mehr Wasser speichern.

Der Verzicht auf schnelllösliche mineralische Stickstoffdünger, die Bindung von Kohlenstoff im Boden durch Humusaufbau, eine flächengebundene Tierhaltung, der niedrigere Einsatz von Kraftfuttermitteln sowie der effiziente und sparsame Umgang mit nicht erneuerbaren Ressourcen – all diese Faktoren tragen zur guten Klimabilanz des Biolandbaus bei.

 

8. BIO FÖRDERT DEN FAIREN HANDEL

Bio-Produkte sind teilweise ein wenig teurer als herkömmliche Produkte. Grund ist neben den arbeits- und zweitaufwändigeren Anbaumethoden der Öko-Landwirtschaft oft auch der Gedanke, dass mit Bio gerechte Preise und Löhne einhergehen sollten.

Dies ist zwar nicht vorgeschrieben, aber in der Überzeugung vieler Bio-Unternehmen verankert, die sich bewusst dafür entscheiden, ihren Zulieferern höhere Preise zu zahlen. Bio-Produkte stehen deshalb in vielen Fällen nicht nur für ein im Einklang mit der Natur produziertes Lebensmittel, sondern auch für gerechte Entlohnung und einen fairen Umgang von Produzent und Konsument.

Jäten ist außerdem aufwendiger als Spritzen. Kleine Hersteller beschäftigen mehr Menschen als große Massenfabrikanten. Und in einem Biomarkt arbeiten mehr Menschen als in einer Discounterfiliale. Insgesamt bietet die Biobranche in Deutschland je nach Schätzung 130.000 bis 160.000 Arbeitsplätze.

 

9. BIO IST BIENEN- UND INSEKTENFREUNDLICH

Bio-Landwirte verzichten auf chemisch-synthetische Pestizide und Neonikotinoide, die für das Bienensterben verantwortlich zu sein scheinen und schonen dadurch Insekten. Sie verwenden außerdem weniger Dünger, dadurch kommt es nicht zu Nährstoffüberschüssen, und geben damit Pflanzen, die nährstoffarme Böden lieben, eine Chance. Denn diese Pflanzen ziehen wiederum viele spezialisierte Insekten an, wie zum Beispiel den Dunklen Wiesenknopfameisenbläuling.

Für Bioprodukte spricht außerdem, dass beim Anbau eine weite Fruchtfolge mit Klee und anderen Hülsenfrüchtlern zur Anwendung kommt. Diese Früchte bieten zusätzliches Futter für Insekten. Außerdem nutzen Bio-Landwirte häufig Untersaaten oder Zwischenfrüchte, auch diese garantieren den Insekten Nahrung und Lebensraum.

 

10. BIO FÖRDERT VIELFALT

Die Erhaltung und Steigerung der Biodiversität sowie die Verbesserung von Naturschutzleistungen auf bäuerlichen Betrieben sind wesentliche Ziele im Biolandbau: Organische Düngung, flächenbezogene Tierhaltung, vielfältige Fruchtfolgen, schonende Bodenbearbeitung, der Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und ein höherer Anteil an naturnahen Flächen, wie sie in der Biolandwirtschaft üblich sind, wirken sich nicht nur auf verschiedene Nützlinge, sondern ganz allgemein auf die biologische Vielfalt positiv aus.

Nicht nur Nützlinge und Umwelt, auch die Biobetriebe selbst profitieren von dieser Vielfalt: Die natürliche Schädlingsregulierung, Bestäubung von Kulturpflanzen, die Sicherung der Bodenfruchtbarkeit und in weiterer Folge die Sicherung des ökologischen Gleichgewichts sowie die Anpassung an sich ändernde Umweltbedingungen sind nämlich eng an artenreiche Agrarökosysteme gekoppelt.